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VERANLAGUNGSSTRATEGIE

fair-finance hat den üblichen und gesetzlich vorgegebenen Kanon der Anlagekriterien von Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit (Liquidität) um eine vierte Dimension erweitert. Der Nachhaltigkeit des Anlageobjektes oder allgemeiner der ökologischen und sozialen Wirkung der Mittelverwendung kommt zentrale Bedeutung zu. Ziel der Vermögensveranlagung ist die Erzielung eines maximalen Ertrags und die Einhaltung einer Ertragsuntergrenze durch die kombinierte Anlage in verschiedene Assetklassen. Diese Zielsetzung wird durch die nachhaltige und risikogesteuerte Multi Asset Strategie von fair-finance erfüllt.

 

Im Veranlagungsportfolio von fair-finance stellen die fremdgemanagten fair-finance fonds Core-Investments in den wesentlichen Assetklassen Anleihen, Aktien und Immobilien dar. Grundsätzlich dominiert ein aktiver Managementstil, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die vom Kundenbeirat in Form der Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie vorgegebenen Selektionskriterien abgebildet werden müssen. Neben diesen Core-Investments wird auf Fremdfonds/Produkte als Satelliten zurückgegriffen.

 

Bei der Auswahl von Assetklassen, aber auch bei der Auswahl von Managern und Veranlagungsprodukten wird eine Diversifikationsstrategie zur Neutralisation von Portfoliorisiken angewendet. Basierend auf den vorgegebenen Bandbreiten der strategischen Asset Allokation wird danach getrachtet, Opportunitäten zu nutzen und eine Outperformance zu erzielen. Entscheidungen zur taktischen Allokation beruhen im Gegensatz zu anderen Konzepten nicht auf Konzern- oder Teameinschätzungen, sondern vor allem auf Konsensusdaten externer Dienstleister. Generell sind die Unabhängigkeit von fair-finance, die schlanken Strukturen, der vergleichsweise hohe Mittelzufluss, die selbstauferlegte Transparenz und Kontrolle sowie die privatwirtschaftliche Organisation als Vorteile gegenüber den Marktbegleitern zu sehen.

 

Zur Einhaltung der Risikobudgets für jede Assetklasse und für das Gesamtportfolio dient das von fair-finance entwickelte Ampelsystem, welches zur Ergreifung von definierten Maßnahmen bei Erreichen definierter Schwellwerte verpflichtet. In diesem Sinne verfolgt fair-finance einen „Absolut Return Ansatz“. Automatisierte Verfahren sind nicht vorgesehen. Gemäß der Klasseneinteilung der ÖKB (Österreichische Kontrollbank) verfolgt fair-finance eine defensive (risikoarme) Veranlagungsstrategie.

 

Obwohl die erzielten Veranlagungserfolge und verschiedene Auszeichnungen den eingeschlagenen Weg bestätigen, wird konsequent an Verbesserungen gearbeitet. Mit Anfang 2018 wurde die Depotbank der fair-finance Vorsorgekasse und die Kapitalanlagegesellschaft für alle fair-finance Wertpapierfonds gewechselt. Die Fonds selbst werden von Single-Manager-Spezialfonds auf Segmentefonds umgestellt, um mehr Diversifikation und mehr Effizienz zu erzielen. Mittels eines eigenen fair-finance opportunities fonds für Wandel-/Hybridanleihen und eines Mikrofinanzdachzertifikats wird weiter im Rahmen der nachhaltigen und risikosteuerten Multi Asset Strategie fokussiert.

 ALLGEMEINE INFORMATIONEN