VERANLAGUNGSSTRATEGIE

Ziel der Vermögensveranlagung von fair-finance ist die Erzielung eines positiven, marktadäquaten Ertrags und die Einhaltung einer Ertragsuntergrenze durch die kombinierte Anlage in verschiedene Asset Klassen. Diese Zielsetzung wird durch die nachhaltige, risikogesteuerte Multi Asset Strategie von fair-finance erfüllt.

Quantitative Ziele werden vom Aufsichtsrat vorgegeben und sind in der Veranlagungs-/Risikostrategie festgehalten.

Die qualitativen Ziele werden wie folgt definiert:

Die Veranlagungsstrategie zielt darauf ab Chancen zu nutzen und zumindest marktadäquate Veranlagungsergebnisse nicht unter dem Durchschnitt des Marktes (ÖKB-Performancemessung) zu erzielen, wobei eine jährliche Ertragsuntergrenze nicht unterschritten werden soll. Relative Risiken aber auch spekulative Erwartungen sollen ausgeschlossen werden.

Ein Unterschreiten dieser marktadäquaten Zielgröße ist nur dann vertretbar, wenn der Marktdurchschnitt offensichtlich aufgrund von positiven Performancebeiträgen aus risikoreicheren Assetklassen beeinflusst ist. Bei Erreichen dieser qualitativen Zielgröße entsteht in Verbindung mit der ausschließlich durch fair-finance gewährten Zinsgarantie kein relevanter Druck aufgrund einer erhöhten Vertragswechselbereitschaft auf die Vorsorgekasse und die Arbeitgeber. Es ist davon auszugehen, dass die Kunden bei Erreichen dieser qualitativen Zielgröße zufrieden sind.

Die Volatilität des Ergebnisses soll möglichst gering sein, zumal aufgrund der unterschiedlichen Ein- und Austrittszeitpunkte und der teilweise sehr kurzen Verweildauer der Anwartschaftsberechtigten, Phasen mit geringer oder negativer Performance zu höheren Zuschüssen durch die Vorsorgekasse führen.

Kundenrat_1060

GRUNDZÜGE DER VERANLAGUNGSPOLITIK

Die Veranlagung von fair-finance ist auf Sicherheit und Rentabilität ausgerichtet. Diesem Grundsatz entsprechen die Veranlagungsvorschriften des BMSVG (Betriebliches Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz), sowie die von der FMA (Finanzmarktaufsichtsbehörde) bewilligten Veranlagungsbestimmungen. Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG ist zur Depotbank bestellt und führt das Wertpapierdepot. fair-finance ist Mitglied der Einlagensicherungseinrichtung der Banken & Bankiers, welche gemäß BWG (Bankwesengesetz) Ansprüche bis max. EUR 20.000,- pro Anwartschaft absichert.

Wir trachten danach, das uns anvertraute Vermögen zum größtmöglichen Kundennutzen, kostengünstig, ertragreich und risikobewusst zu investieren. Asset Management und Risikomanagement sind unsere Kernkompetenzen. Ziel ist es zumindest marktadäquate Veranlagungsergebnisse zu erzielt und eine jährliche Ertragsuntergrenze nicht zu unterschreiten. Diese Zielsetzung konnte seit Gründung der Gesellschaft in 2010 jährlich erfüllt, ja sogar übertroffen werden.

Die Freiheit, Veranlagungsentscheidungen unabhängig von Konzernmüttern zu treffen, führt nicht nur zu einer Kostenoptimierung, sondern ermöglicht auch eine schnelle und marktbasierte Entscheidungsfindung. Das pragmatische und zugleich innovative Veranlagungskonzept von fair-finance verfolgt einfach und bestechend nur ein Ziel: Mit Sicherheit gute Renditen. Die durchschnittliche Performance der letzten fünf Jahre spricht für sich (3,56 % gegenüber 2,89 % p.a. im Branchenschnitt). Die Vermögensveranlagung vor fair-finance wurde wiederholt prämiert und von der ÖGUT seit 2011 jedes Jahr mit dem Gold-Zertifikat ausgezeichnet.

GRUNDSATZ DER NACHHALTIGKEIT

Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist als verbindliche Vorgabe an das Asset Management definiert.  Es stehen nur nachhaltige Asset Klassen, nachhaltige Investmentprodukte bzw. nachhaltige Einzeltitel als Investmentuniversum zur Verfügung. Investitionen in Hedgefonds sind grundsätzlich ausgeschlossen. Investmentprodukte wie Fonds oder Zertifikate müssen Mindestanforderungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel eine Zertifizierung nach dem Österreichischen Umweltzeichen oder eine weitgehende Übereinstimmung mit den Ausschlusskriterien der Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie (siehe unter Download) von fair-finance, erfüllen.

Die Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie als Selektionsfilter für das Investmentuniversum stellt den ersten Schritt im Veranlagungsprozess von fair-finance dar. Das nachhaltige Anlageuniversum besteht derzeit aus etwa 1.200 Titel im Anleihen- und etwas 4.200 Titel im Aktienbereich.

GRUNDSATZ DER MULTI ASSET STRATEGIE

Die Bestimmungsfaktoren eines strategischen Veranlagungskonzeptes umfassen die Ertragserwartungen und die Risiken der Kapitalmärkte, die Risikofähigkeit des Bestandes, den Anlagehorizont, das Asset-Liability-Profil (ökonomische Eigenschaften und die zeitliche Struktur der geplanten Auszahlungen) sowie ökonomische und rechtliche Restriktionen. Die schwierigste und zugleich wichtigste Frage im Zusammenhang mit Vermögensveranlagung ist die Verteilung des Vermögens auf die verschiedenen Asset Klassen (Asset Allokation), wobei die Bestimmungsfaktoren auf diese Frage einen bestimmenden Einfluss haben.

Vor allem bei der Auswahl von Asset Klassen, aber auch bei der Auswahl von Managern und Veranlagungsprodukten wird eine Diversifikationsstrategie zur Neutralisation von Portfoliorisiken angewendet. Bei den Asset Klassen wird dabei auf die Korrelation und bei Managern insbesondere auf die Unterschiedlichkeit der Managementstile geachtete.

Demzufolge ist  die Bestimmung der strategischen Asset Allokation der zweite Schritt im Veranlagungsprozess von fair-finance. Die Herleitung, Festlegung und Verprobung mittels Stresstests der strategischen Asset Allokation wird in der Veranlagungs-/Risikostrategie festgelegt und dokumentiert. Zahlreiche Publikationen und Fondsmanageranalysen beweisen, dass der Werttreiber der Performance nicht das Management der einzelnen Asset Klassen, sondern die aktive Steuerung der Asset Allokation ist.

Gemäß den gesetzlichen Vorschriften und den Spezifikationen des Modells Abfertigung Neu sind die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt, so dass alle Vorsorgekassen aufgrund ähnlicher Bestimmungsfaktoren eine ähnliche Asset Allokation aufweisen. Diesem Umstand zufolge unterscheidet sich die strategische Allokation von fair-finance im Regelfall nicht wesentlich von der Asset Allokation  der Branche.  Die Asset Allokation des Gesamtmarktes der Vorsorgekassen wird von der ÖKB quartalsweise ermittelt und allen Kassen zur Verfügung gestellt. Diese durch die ÖKB ermittelte durchschnittliche Asset Allokation dient als Benchmark für die Veranlagung der VG. Gravierende und vor allem negative Abweichungen gegenüber der Marktperformance aufgrund der Asset Allokation sind somit nicht zu erwarten. Basierend auf den vorgegebenen Bandbreiten der Asset Allokation besteht jedoch die Möglichkeit, Opportunitäten zu nutzen und eine Outperformance zu erzielen. Die Bandbreiten sind in der Veranlagungs-/Risikostrategie geregelt und ermöglichen eine Anpassung der strategischen Asset Allokation mit dem Ziel, einen Zusatzertrag zu erzielen. Diese taktische Asset Allokation berücksichtigt kurz- und mittelfristige Bewertungen und Trends und ist die Folge einer kontinuierlichen und pro-aktiven Beurteilung der Asset Klassen. Die Asset Klassen werden im Vergleich zur strategischen Asset Allokation über- und untergewichtet, wobei die in der Veranlagungs-/Risikostrategie vorgegebenen Bandbreiten keinesfalls über- oder unterschritten werden. Die Maßnahmen der taktischen Asset Allokation stellen den dritten Schritt im Veranlagungsprozess von fair-finance dar.

Um eine Steuerung der Asset Allokation zu gewährleisten erfolgt die Auswahl der Investments daher möglichst sortenrein je Asset Klasse. Die risiko-/ertragsoptimale Ausgestaltung der taktischen Asset Allokation ist eine Kernkompetenz von fair-finance. Entscheidungen zur taktischen Allokation beruhen im Gegensatz zu anderen Konzepten nicht auf Konzern- oder Teameinschätzungen, sondern vor allem auf Konsensusdaten und Korrelationsentwicklungen, welche von einem externen Dienstleister (ECR-Research) zur Verfügung gestellt werden.

Die Titelselektion erfolgt hingegen durch auf die jeweilige Asset Klasse spezialisierte Fondsmanager, in der Regel in Form von Investmentfonds oder Mandaten. Eine weitere Kernkompetenz von fair-finance ist die Auswahl und Kontrolle der Manager und der Veranlagungsprodukte. Investitionsentscheidungen bei HtM-Anleihen bzw. Investitionsempfehlungen für den Masterfonds, Darlehen und in besonderen Fällen auch Anleihen oder Aktien können im Rahmen der Vorgaben vom AM direkt getroffen werden.

GRUNDSATZ DER RISIKOTRAGUNG UND WERTSICHERUNG 

Um das Risiko einer möglichen Negativ- oder Minderperformance für den Anspruchsberechtigten durch Kapitalmarktschwankungen und auch durch Managemententscheidungen zu reduzieren; hat der Gesetzgeber eine Kapitalgarantie vorgesehen. Darüber hinaus gewährt fair-finance zusätzlich eine Mindestzinsgarantie. Mögliche Garantieleistungen an Anwartschaftsberechtigte (AWB) stellen eine Aufwandsposition neben Personal- und Sachkosten im Businessplan von fair-finance dar und finden somit in die Planrechnung Eingang. Sind Garantieleistungen aufgrund einer bereits eingetretenen Minderperformance zu erwarten, wird eine entsprechende buchhalterische Rückstellung gebildet.

Unabhängig von konkreten oder budgetierten Garantieleistungen an AWB werden die im BMSVG § 20 Abs. 1 bis 3 vorgesehenen Rücklagen aus Eigenkapital gebildet.

Ziel der Vermögensveranlagung ist es, dass die budgetierten Rückstellungen für Garantieleistungen nicht überschritten und die gebildeten Rücklagen nicht benötigt werden. Sofern die in der Veranlagungs-/Risikostrategie jährlich festgelegte Ertragsuntergrenze nicht unterschritten wird, ist die Zielsetzung erfüllt. Eine Ertragsuntergrenze von -2 % bedeutet eine Wertsicherung von 98 % des Vermögens.

Die Maßnahmen zur Wertsicherung oder Risikosteuerung erfolgen über eine dynamische Veränderung der Portfoliopositionen und über Sicherungsmaßnahmen innerhalb der Mandate. Investitionsgrad und Risikogudgets je Asset Klasse und für das Gesamtvermögen werden grundsätzlich täglich überwacht. Die Wertsicherung durch Risikosteuerung bildet den letzten Schritt im Veranlagungsprozess von fair-finance.

GRUNDSATZ DER TRANSPARENZ UND MITGESTALTUNG

Das stakeholderorientierte Geschäftsmodell von fair-finance bindet die Kunden auch in die Vermögensveranlagung mit ein. Der Kundenbeirat beschließt nicht nur die Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie (siehe Download), sondern kontrolliert auch deren Einhaltung. Die Teilnahme an den Sitzungen des Kundenbeirates ist grundsätzlich allen KundInnen möglich. Der Kundenbeirat ist gemäß Geschäftsordnung des Kundenbeirats  mit unüblichen und weitreichenden Rechten ausgestattet:

  • Einbringung von Tagesordnungspunkten zur Behandlung im Aufsichtsrat
  • Gastrecht des Vorsitzenden des Kundenbeirates im Aufsichtsrat
  • Nominierungsrecht eines Kundenvertreters für die Wahl zum Aufsichtsrat

Das investierte Portfolio der fair-finance wird monatlich aktuell unter Download veröffentlicht.

GEWICHTUNG NACH ANLAGEKLASSEN

Die strategische Asset Allokation (Gewichtung des Portfolios nach Anlageklassen) wird jährlich in der Veranlagungs-Risikostrategie festgelegt. Sie folgt der Asset Allokation des Gesamtmarktes der Betrieblichen Vorsorgekassen, welche von der ÖKB (Österreichischen Kontrollbank) regelmäßig ermittelt wird. Die Auswahl der Investments erfolgt sortenrein je Anlageklasse (Anleihen, Aktien, Immobilien,..). Gemäß der Risikoeinteilung der ÖKB verfolgt fair-finance eine defensive (risikoarme) Veranlagungsstrategie. Die Bewirtschaftung des Portfolios von fair-finance ist durch einen kontinuierlichen positiven Cashflow gekennzeichnet. Portfolioanpassungen im Sinne einer taktischen Asset Allokation erfolgen kostenschonend in der Regel mit neuen Beitragszahlungen und nicht durch Um- oder Abschichtungen von Vermögenswerten. Aufgrund des hohen positiven Cashflows kann die Möglichkeit der HTM-Bewertung (Held to Maturity) von sicheren Anleihen genutzt werden. HTM ist eine Bewertungsmethode, die zu einer Glättung der Anleihenrendite über die Restlaufzeit führt. fair-finance ist ein EUR-Investor. Fremdwährungsrisiken werden vermieden bzw. müssen ab gewissen Grenzen abgesichert werden. Die jeweils aktuelle Asset Allokation ist im quartalsweise erscheinenden Newsletter veröffentlicht.

INVESTITIONEN DER VERANLAGUNGSGEMEINSCHAFT

Alle Investitionen der treuhändig von fair-finance verwalteten Veranlagungsgemeinschaft (VG) in Aktien, Anleihen, Immobilien, Fonds, Darlehen, usw. stellen das Portfolio dar. Veränderungen im Portfolio ergeben sich aufgrund der Wertentwicklungen und aufgrund von Investitionsentscheidungen laufend. Eine Anpassung des Portfolios erfolgt aufgrund der Beitragszahlungen der Arbeitgeber und der Verfügungen durch Anwartschaftsberechtigte  in der Regel monatlich. Investitionsentscheidungen werden auf Basis der strategischen und der taktischen Asset Allokation unter Zugrundelegung der Positiv- und Negativkriterien für die Emittenten, Mandats- und Fondsauswahl, welche in der Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie (siehe unter Download) definiert sind, getroffen. Im Sinne von Transparenz und Kontrolle wird das Portfolio von fair-finance monatlich aktuell unter Download veröffentlicht.

Wesentliche Charakteristika des Portfolios von fair-finance sind:

  • eine marktadäquate Asset Allokation (Gewichtung der Asset Klassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien, usw.), welche eine Performance gewährleistet soll, die zumindest den Branchendurchschnitt nicht unterschreitet.
  • eine 100% nachhaltige Veranlagung, die ein wesentlicher Treiber für die ausgezeichnete Performance ist.
  • Die Auswahlentscheidung anhand der Nachhaltigkeitsgrundsätze führt zu einer intensiven Analyse der einzelnen Emittenten, Manager oder Fonds und somit zu einer qualitativen Verbesserung in Bezug auf das Risiko- und Ertragsprofil.
  • ein vergleichsweise hoher Anteil von nach dem Held to Maturity – Prinzip (HTM) bewerteter Anleihen. Diese gesetzlich vorgesehene Bewertungsmöglichkeit führt dazu, dass entsprechend gewidmete Wertpapiere keinen Kursschwankungen unterliegen. Wesentlich bei Auswahl der HTM-Papiere ist die Kombination aus einer attraktiven Rendite und der Restlaufzeit der Anleihe. Das starke Wachstum des Vermögens der vergleichsweise jungen fair-finance Vorsorgekasse stellt hier einen großen Vorteil dar.
  • die Unabhängigkeit von Vorgaben etwaiger Konzernmütter ermöglicht nicht nur ein rasches Agieren und Reagieren auf Marktentwicklungen, sondern fördert die Auswahl der jeweils besten Fondsmanager und Publikumsfonds. So erfolgreich manche Finanzkonzerne teilweise auch in Fragen der Vermögensveranlagung sein mögen, ist es niemandem möglich, immer richtige Prognosen abzugeben und in allen Asset Klassen dauerhaft Spitzenergebnis zu erwirtschaften. Diese Unabhängigkeit von fair-finance zahlt sich aus.

MIT SICHERHEIT GUTE RENDITEN

Der Performance von fair-finance liegt ein pragmatisches, kostengünstiges und vorteilhaftes Veranlagungskonzept zugrunde. Um das klare Ziel: „Mit Sicherheit gute Renditen! zu erreichen“ und um Kapitalmarktschwankungen zu vermeiden, gewährt fair-finance die einzigartige Mindestzinsgarantie. Eventuelle Garantieleistungen sind im Businessplan von fair-finance aufwandswirksam berücksichtigt und schmälern ausschließlich das Betriebsergebnis und nicht, wie oftmals fälschlich angenommen wird, die Performance. Somit haben mögliche Garantieleistungen keinen Einfluss auf die optimale Bewirtschaftung des Veranlagungsportfolios!

Performance der fair-finance Vorsorgekasse im Vergleich zum Durchschnitt aller Betrieblichen Vorsorgekassen

Jahr    Marktmittelwerte   fair-finance
2010 2,93 % 4,74 % *)
2011 0,20 % 9,67 %
2012 4,27 % 6,23 %
2013 2,80 %  3,33 %
2014 3,98 % 5,59 %
2015 1,20 % 0,03 %
2016 2,25 % 2,39 %

*) Beginn der Veranlagung im Juni 2010, daher für 2010 annualisierter Wert auf Basis 2,54 % im 2. Halbjahr

Die aktuelle Performance wird im quartalsweise erscheinenden Newsletter veröffentlicht.

RISIKOMANAGEMENT DER VERANLAGUNG

Dem Risikomanagement der Veranlagung misst fair-finance eine ebenso hohe Bedeutung zu wie der Vermögensveranlagung selbst. fair-finance steuert das Risiko durch eine taktische Veränderung der Asset Allokation. Durch eine Reduktion volatiler, risikobehafteter Asset Klassen, wie zB. Aktien kann das Anlagerisiko jederzeit reduziert und verändert werden. Trotz einer vorsichtigen und risikobewussten Veranlagungsstrategie können allgemeine Kursrisiken, die dem Geld- und Kapitalmarkt immanent sind, Verluste verursachen. Die Summe der einer betrieblichen Vorsorgekasse zugeflossenen Beiträge zuzüglich allfälliger übertragener Altabfertigungsanwartschaften, sowie allfälliger aus einer anderen betrieblichen Vorsorgekasse übertragener Anwartschaften, stellt jedoch einen als gesetzlich garantierten Mindestanspruch des Anspruchsberechtigten dar (Kapitalgarantie). Darüber hinaus gewährt fair-finance als einziger Anbieter eine Mindestverzinsung.

Die Unterschreitung von unterjährigen Ertragszielen je Asset Klasse oder die Unter- oder Überschreitungen von Risikokennzahlen löst Vorwarn- und Verkaufssignale aus, sodass im schlechtesten Fall mittels einer Umschichtung des Portfolios oder von Teilen des Portfolios in Veranlagungen zum risikolosen Zinssatz sichergestellt wird, dass die gesetzte Ertragsuntergrenze nicht unterschritten wird. Die Ertragsuntergrenze wird vom Aufsichtsrat jährlich auf Basis der historischen Erträge festgelegt. Die Ertragsuntergrenze ist im Regelfall geringer als der Mindestzinsgarantiesatz und richtet sich nach dem Veranlagungsergebnis des vergangenen Jahres bzw. der vergangenen Jahre. Waren die Performancewerte in den vergangenen Jahren hoch oder deutlich höher als die garantierte Mindestverzinsung, ist die Ertragsuntergrenze vergleichsweise hoch, weil ein gewisser Puffer (Cushion) besteht.

 ALLGEMEINE INFORMATIONEN