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INVESTMENTPROZESS

1.Schritt: Nachhaltigkeit

fair-finance kombiniert die unter ethischen Investoren beliebte Methode der „Ausschlüsse“ mit dem „Best-In-Class-Ansatz“ anhand von ESG-Kriterien, wie er von konventionellen Investoren zur Portfoliooptimierung gerne eingesetzt wird. Die vom fair-finance Kundenbeirat beschlossene Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie (Anlage 4) dient als Selektionsfilter für das Investmentuniversum. Investmentfonds müssen zusätzlich die Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens erfüllen.

Die effektive Nachhaltigkeit des Portfolios und der einzelnen Investments wird quartalsweise durch eine externe Ratingagentur geprüft. Das Ergebnis dieser Überprüfung wird mit einem Verbesserungsauftrag an die jeweiligen Fondsmanager weitergeben. In Einzelfällen erfolgt ein Verkauf der Wertpapiere oder Fremdfonds/Produkten. Engagementmaßnahmen erhöhen den Impact. In diesem Zusammenhang darf erwähnt werden, dass fair-finance Mitgründer des Netzwerks SfC Sharholders for Change ist. Dieses europäische Netzwerk von verantwortungsvollen Investoren repräsentiert EUR 22 Mrd., die in abgestimmten Engagement-Aktivitäten als Treiber für eine nachhaltige Entwicklung eingebracht werden sollen.

fair-finance hat für 2017 das 7. Jahr in Folge das ÖGUT-Nachhaltigkeitszertifikat in Gold mit Bestnote A+ für das Portfolio erhalten. 2018 wurde fair-finance bereits zum vierten Mal mit dem internationalen Award „Most Socially Responsible Pension Fund Winner Central Europe“ ausgezeichnet. Zudem sind der fair-finance bond, der fair-finance equity global und der fair-finance real estate sustainable fund anhand der strengen Auflagen des Österreichischen Umweltzeichens zertifiziert.

 

2.Schritt: Strategische Asset Allokation

Die Bestimmungsfaktoren eines strategischen Veranlagungskonzeptes umfassen die Ertragserwartungen und die Risiken der Kapitalmärkte, die Risikofähigkeit des Bestandes, den Anlagehorizont, das Asset-Liability-Profil (ökonomische Eigenschaften und die zeitliche Struktur der geplanten Auszahlungen) sowie ökonomische und rechtliche Restriktionen. Die Herleitung, Festlegung und Verprobung der strategischen Asset Allokation mittels Stresstest wird in der Veranlagungs-/Risikostrategie je Geschäftsjahr festgelegt. Vor allem bei der Auswahl von Assetklassen, aber auch bei der Auswahl von Managern und Veranlagungsprodukten wird eine Diversifikationsstrategie zur Neutralisation von Portfoliorisiken angewendet.

 

3.Schritt: Taktische Asset Allokation

Basierend auf den vorgegebenen Bandbreiten der strategischen Asset Allokation besteht die Möglichkeit und der Auftrag an die Verantwortlichen, Opportunitäten zu nutzen und eine Outperformance zu erzielen. Diese taktische Asset Allokation berücksichtigt kurz- und mittelfristige Bewertungen und Trends und ist die Folge einer kontinuierlichen und proaktiven Beurteilung der Assetklassen. Entscheidungen zur taktischen Allokation beruhen im Gegensatz zu anderen Konzepten nicht auf Konzern- oder Teameinschätzungen, sondern vor allem auf Konsensusdaten und Korrelationsentwicklungen, welche von externen Dienstleistern zur Verfügung gestellt werden.

 

4.Schritt: Investitionsentscheidungen

fair-finance legt Wert auf Unabhängigkeit und Transparenz in der Auswahl und Analyse. Investmentfonds müssen innerhalb ihrer Peergroup im oberen Drittel hinsichtlich der Relation Ertrag/Risiko liegen. Veranlagungsprodukte werden einer Fundamentalanalyse und gegebenenfalls einem Stresstest unterzogen. Fondsmanager müssen über einen Track-Record und ein Mindestvolumen von Assets under Management verfügen. Dies und die Erfüllung weiterer Mindestanforderungen werden in einer strukturierten Due-Diligence Prüfung abgefragt und dokumentiert. Investitionsentscheidungen können durch Mittelzuflüsse, erwartete oder eingetretene Kapitalmarktveränderungen, Änderungen in der Bewertung bestehender Investments, interessante Angebote seitens des Marktes oder durch das Erreichen von Schwellwerten im Bereich des Risikomanagements angestoßen werden. Der Investitionsprozess erfolgt streng regelbasiert.

 

5.Schritt: Wertsicherung durch Risikosteuerung

Dem Risikomanagement kommt in der Veranlagungsstrategie von fair-finance hohe Bedeutung zu. Das Veranlagungsergebnis eines Kalenderjahres darf einen aus dem Businessplan abgeleiteten Mindestertrag nicht unterschreiten. In diesem Sinne verfolgt fair-finance einen „Absolut Return Ansatz“. Dies gilt es mittels Veränderung der Asset Allokation oder auch durch den Einsatz von Derivativen sicherzustellen. Die Steuerung mittels Risikobudgets je Assetklasse und für das Gesamtportfolio erfolgt mittels Signalen, die bei Erreichen von Schwellwerten (gelbe Ampel) bzw. bei Erreichen des Risikobudgets (rote Ampel) erfolgen und regelbasierte Prozesse auslösen. Im Asset- und im Risikomanagement wird nunmehr auf das vermutlich modernste und leistungsfähigste System zurückgegriffen, welches derzeit in Österreich verfügbar ist. Mit 01.01.2018 hat die Masterinvest ein Tochterunternehmen von Universal Investment und der Hypo Bank Vorarlberg die Verwaltung des fair-finance Masterfonds übernommen und bezieht auch sämtliche Positionen, die nicht Teil des Masterfonds sind, in das Reporting ein.

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