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STRATEGISCH UND TAKTISCH

Die strategische Asset Allokation wird jährlich für das folgende Kalenderjahr im Zuge des Planungsprozesses abgestimmt mit dem Businessplan, gemeinsam mit der Höhe der Mindestzinsgarantie im Rahmen der Veranlagungs- und Risikostrategie festgelegt. Neben der strategischen Asset Allokation definiert die Veranlagungs- und Risikostrategie auch die Ertragsuntergrenze, den „sicheren“ Zinssatz, das Risikobudget sowie Bandbreiten und Benchmarks für die jeweiligen Assetklassen und das Gesamtvermögen.

 

Die zukünftige strategische Asset Allokation basiert auf der aktuellen strategischen und taktischen Asset Allokation zum Planungszeitpunkt, wobei erwartete Änderungen der Rahmenbedingungen, wie aktuell ein Ansteigen der Zinsen, berücksichtigt werden. Die strategische Asset Allokation wird vom verantwortlichen Vorstand in Rücksprache mit dem Veranlagungsteam erarbeitet und vom Gesamtvorstand dem Aufsichtsrat als Teil der Veranlagungs-und Risikostrategie für das jeweilige Kalenderjahr zur Kenntnisnahme vorgelegt. Eine unterjährige Änderung der strategischen Asset Allokation erfolgt ebenso durch den Vorstand nach Kenntnisnahme durch den Aufsichtsrat.

 

Taktische Veranlagungsentscheidungen werden vom verantwortlichen Asset Manager bzw. dem Stellvertreter getroffen und müssen den vorgegebenen Rahmenbedingungen und Grenzen entsprechen. Konkrete Order müssen dem 4-Augenprinzip entsprechend vom Risikomanager frei gegeben werden. Dabei wird auch die Begründung der Entscheidung dahingehend überprüft, ob die Entscheidung der zuletzt dokumentierten Meinung des Veranlagungsteams entspricht. Abweichende Entscheidungen müssen plausibel begründet und dokumentiert werden.

 

Bereits vor einigen Jahren wurden der Prozess dahingehend geändert, dass nicht mehr die Meinungen und Empfehlungen eines Asset Allokation Committees maßgeblich für Entscheidungen sind. Seit einigen Jahre wird auf Konsensusdaten von ECR Research zurückgegriffen, die unter anderem die Geldströme der unterschiedlichen Asset Classen (money walks) und die Markterwartungen von über 40 internationalen Asset Managern (money talks) zu Empfehlungen aggregiert.

 

Auslöser für taktische Veränderungen können dabei nicht nur Änderungen der aggregierten Konsensusdaten sein. Vielmehr werden das Ertrags-Risiko-Verhältnis der einzelnen Assetklassen und die Korrelationen zueinander laufend beobachtet. Neben diesen sog. passiven Auslösern sind auch begründete Erwartungen hinsichtlich bevorstehenden Veränderungen der Rahmenbedingungen, wie z.B. erwartete Änderungen der Zinskurve, maßgeblich. Aktive Entscheidungen, die nicht auf ECR-Daten beruhen, müssen im Investment Committee abgestimmt sein.

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